M :: Weggis –  Rigi  –  Vitznau: Kraftorte

1 Aussichtsbank vor bewachsenem Steinblock š

Beim Waldeintritt fällt Ihnen hinter der Aussichtsbank ein grosser, bewachsener Steinblock auf. Sie begegnen vielen Steinblöcken, nicht alle weisen erhöhte Kraft auf, Sie werden aber immer wieder kräftigen Steinen begegnen.

Setzen Sie sich auf die Bank, sie befinden sich an einem aussichtsreichen Ort der Kraft.


2 Steinreiche Weiden Obersentiberg

Obersentiberg zeichnet sich durch unzählige Steinblöcke in den Weiden aus, was ein malerisches Bild ergibt. Viele dieser Blöcke sind ganz oder teilweise grasbewachsen und weisen erhöhte Kräfte auf. Sie haben bestimmt längst festgestellt, dass der Aufstieg kaum ermüdet, was den erhöhten Energien geschuldet ist.


3 Kapelle Heilig Kreuz

Die Kapelle aus dem Jahr 1500 wurde 1685 erneuert und bis um 1800 von einem Waldbruder gewartet, der oberhalb der Kapelle in einer einfachen Klause lebte. Die Kirche ist für gewöhnlich geschlossen, das Fenster gewährt Ihnen jedoch Einblick.


Bänkli neben der Kapelle š

Setzen Sie sich auf eines der Bänkli, sie sitzen auf jeden an einem kraftvollen Platz, ideal für einen kurzen Halt.


Bemooster Wasserfall

Der Weg in seiner heutigen Ausführung entstand zwischen 1818 und 1820. Etwas oberhalb von Heilig Kreuz musste gar gesprengt werden, wozu auch zwei Strafgefangene eingeteilt wurden. Die wuchtigen Nagelfluh-Felsbänder treten eindrücklich in Erscheinung. Beim Weitergehen fällt Ihnen ein kleiner, bemooster Wasserfall mit aufbauenden Kräften auf.


4 Felsentor

Das natürliche Steintor besteht aus zwei massiven Nagelfluhblöcken mit einem wuchtigen Steinblock als Torsturz. Mit Fantasie können Sie im Felskopf darüber ein Gesicht mit Kapuze und Bart ausmachen. Wie jedes Tor wirkt das Felsentor reinigend, es entzieht Ihnen Kraft. Gehen Sie jedoch in der Mitte des Wegs, profitieren Sie von der vorhandenen Kraftlinie.

Vor Baubeginn der Vitznau-Rigi-Bahn im Jahre 1869 war der Heiligkreuz-Kapellen-Weg der bequemste und meistbegangene Reit- und Fussweg von Weggis nach Kaltbad. Beim Felsentor entstand nebst dem bestehenden Schenkbetrieb bei der Heiligkreuzkapelle eine Wirtschaft mit Pferdetränke.


5 Hahn im Holzrelief

Die gut in die Landschaft eingepasste Bergkirche hat keine erhöhte Energie. Die Kraftquelle finden Sie im Hahn des bekannten Schweizer Bildhauers Silvio Mattioli im Eingangsrelief aus Eisen und Holz.

Strecken Sie die Handfläche in Richtung Kunstwerk und spüren Sie seine erhöhte Kraft.


6 Grat-Kreuz Staffelhöhe

Nutzen Sie die Aussichtsbänke unter dem Kreuz zu einem Halt. Hier können Sie nicht nur die Aussicht geniessen, hier tanken Sie hohe, aufbauende Kraft.


7 Quellwasser Felsenkapelle Mittelgang/Mitte Altar __

Seit dem 16. Jahrhundert ist die Heilwirkung, die der kalten Quelle zugeschrieben wurde, bekannt. Die Geschichte des Ortes legt nahe, dass er sich aus einem alten Quellheiligtum entwickelt hat und dass die Quellkraft später mit der St. Michaelskapelle christianisiert wurde. Im Rahmen der Wallfahrt zur wunderkräftigen Quelle wurden Kapelle und ehemalige Einsiedelei um 1558 errichtet.


8 Mineralwasser Botta-Bad

Anders als das Wasser der Felsenkapelle ist das Mineralwasser im modernen Spa von aufbauender Kraft.

Geniessen Sie die regenerierende Art der Wellness, lassen Sie die Eindrücke des Tages fliessen und sich dann setzen. Einen wohltuenderen Abschluss für diese Tour dürfte es kaum geben. Nutzen Sie ihn.


Quelle: Forschungsstelle Kraft- und Kulturorte Schweiz


Quellen
Denzler, L. (2015). Den Launen der Natur trotzen. In: TEC21 Nr. 17-18, Zürich: espazium.

Horat, E. (04.01.2012). Rigi. In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D7449.php (12.07.2018).

Rigi. In: Schweizerisches Idiotikon digital. Bd. VI, Spalte 753. www.digital.idiotikon.ch (09.07.18).

Wegener, D. (2002-18). Rigirama. Geschichte und Geschichten. In: www.rigirama.ch/geschichte (09.07.18).

Weggiser Lesebuch „Chestene und Fiige“. (1993). Offizielle Festschrift zum 100 Jahre-Jubiläum des Kur- und Verkehrsvereins Weggis 1893 – 1993.


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