H :: St. Urban – Grossdietwil: Kraftorte

Das ehemalige Kloster St. Urban

Berühmt ist der Ort unter der Uhr, den bereits Blanche Merz als Kraftort publiziert und bekannt gemacht hat. Bevor Sie sich dort hinbegeben, schauen Sie sich mit Vorteil die Kirche etwas genauer an und erspüren einige Energiepunkte. Der Eingang wartet mit tiefen Kräften auf und wirkt reinigend, ein Phänomen, das Sie immer wieder vorfinden. Ihre Alltagssorgen sollen draussen bleiben, während die Nähe zu Gott in der Kirche Ihnen positive Kräfte offeriert. Flankiert wird der Eingang von zwei gotischen Holzstatuen, von Maria der Schmerzensmutter und Jesus dem Schmerzensmann. Auch hier sind die Kräfte, wie im gesamten geräumigen Vorzeichen weder hoch noch aufbauend.

1 Kreuz-Altar __ š

Die dem Heiligen Michael geweihte Totenkapelle ist zugleich Torhaus zur in sich geschlossenen Kirchanlage. Der Altar mit St. Michael datiert aus dem 18., der fragmentarisch erhaltene Freskenzyklus, der das ursprüngliche St. Blasius-Patrozinium darstellt, stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die tiefen Kräfte im einfach gehaltenen Längsbau mit Dachreiter unterstützen mit ihren abbauenden Qualitäten Trauer und Abschied. Verweilen Sie hier nicht allzu lange.


Treten Sie ein in den lichtdurchfluteten, konsequent in Weiss gehaltenen, streng strukturierten Innenraum mit seinen transparentfarbenen Fenstern.

2  Vierungsaltar __ š

Auch der Vierungsaltar bezeichnet eine Kraftlinie, der Sie entlang der Gangmitte nachgehen können. Noch lange wurden diese alten Linien in den Kirchenbau exakt miteinbezogen.


3 Kanzel __ š

Nehmen Sie sich Zeit, um die üppig ausgeschmückte Kanzel zu bewundern, sie ist von erhöhter, aufbauender Kraft, ausserdem bezeichnet sie einen Punkt der Beredsamkeit.


4  St. Ulrich-Altar __ š

Kraftvoll, von gleichzeitig auf- und abbauender Energie ist der Ulrichsaltar. Wirken gleichzeitig auf- und abbauende Kräfte auf die Zellen Ihres Körpers ein, können diese, sollten sie erkrankt und aus dem ursprünglichen Rhythmus gefallen sein, durch die beiden gegensätzlichen Impulse in ihr angestammtes Schwingungsmuster zurückfinden.

Verweilen Sie vor dem Altar und betrachten Sie das erzählende Bild „St. Ulrich und alle Bekenner“ (1716) des Melliger Künstlers Johann Peter Lodegar Widerkehr (1682-1761).


5  Hochaltar __ š

Die stärkste Kraft finden Sie beim Hochaltar, die Energiequalität weist auf einen vorchristlichen Kultplatz hin, der sich auch unter der Uhr ausmachen lässt. Der prachtvolle Hochaltar stammt aus der Vor- gängerkirche.


6 Uhr

Stehen Sie entspannt unter die Uhr und nehmen Sie die hohen, ausgeglichenen Kräfte wahr und auf. Hier, wo sich schon die Ahnen einer Leben schenkenden und nehmenden Wesenheit genügend zugehörig fühlten, um mit ihr in Kontakt zu treten, sie zu bitten, ihr zu danken, empfiehlt es sich zu verweilen, zu beten, zu meditieren, zu entschleunigen. Die Kirche bietet regelmässig geführte Meditationen an, sollte Sie dies interessieren.

Beachten Sie auch das berühmte barocke Chorgestühl aus dem frühen 18. Jahrhundert.


7 Aussichtspunkt „Isehuet“ Altbüron

Machen Sie auf Ihrem Weg von St. Urban nach Altbüron, nach dem Durchschreiten des tiefen Grosswald-Hohlwegs, Rast auf dem Aussichtspunkt „Isehuet“. Der kleine Abstecher ist lohnend. Sie sehen vom Jura bis in die Berner Alpen und geniessen unter der stattlichen Linde erhöhte, aufbauende Kraft.


8  Kapelle St. Antonius von Padua Altbüron

Das hübsche Kochzeitskapellchen und Wahrzeichen des Ortes wurde zum Schutz vor Unwettern im 17. Jahrhundert errichtet und gilt heute als Wallfahrtsort. Vermutlich wurde der Hügel schon sehr früh für vorchristliche und später für christliche Riten begangen und genutzt. Die Kräfte sind erhöht, der Platz ist geschützt.


9  Waldweg

Mitten auf dem Waldweg bei der Einmündung des Wegs von unten wandern Sie im Rislerenwald ob Grossdietwil in eine starke Kraftzone hinein. Sie finden die Stelle auf der Wanderkarte gut, es ist die einzige Wegeinzweigung von unten. Der Weg kommt aus dem Ängelgehrwäldli und zweigt oberhalb der Sandgruben in den Wanderweg ein.


10 Lourdesgrotte

1932 wurde die Lourdesgrotte im Buchenwald oberhalb von Grossdietwil auf Initiative des Kaplans errichtet. Lourdesgrotten sind Nachbildungen der Grotte von Massabielle bei Lourdes in Südfrankreich und damit wichtige Orte der lokalen Wallfahrt. Anfangs 20. Jahrhundert entstanden in der Schweiz zahlreiche Lourdesgrotten, da es nicht allen Gläubigen möglich war, eine Fernwallfahrt zu unternehmen. Anders als in Lourdes finden Sie hier keine Heilenergie, aber sehr wohl die erhöhte Kraft eines Kraftortes. Die Grotte lädt Sie ein, innzuhalten und zu beten.


11  Pfarrkirche Grossdietwil

Die neuromanische Kirche St. Johannes der Täufer aus dem 19. Jahrhundert begeistert mit ihrer Grösse und Monumentalität. Vorgängerkirchen sind belegt.

Beachten Sie das stimmige Ensemble von Hoch- und Seitenaltären und spüren Sie die hohen, aufbauenden Kräfte in der Gangmitte.


Quelle: Forschungsstelle Kraft- und Kulturorte Schweiz


Quellen
Das Rottal. In: www.lebendigesrottal.ch (09.08.18)

Meyer, A. (1994). Das ehemalige Zisterzienserkloster St. Urban. In: Schweizerische Kunstführer. Serie 55, Nr. 545/546. Bern : Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte.

Reinle, A. (1959). Das Amt Willisau mit St. Urban. In: Die Kunstdenkmäler des Kantons Luzern, Bd. 5. Basel : Birkhäuser.

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