D :: Triengen, Kraftorte

1  Pfarrkirche St. Laurentius

Die Laurentiuskirche wurde von Jakob und Josef Singer in den Jahren 1786/87 neu errichtet. Grosszügig und hell tritt die spätbarocke Innerschweizer Landkirche in Erscheinung. Stehen die Seitenaltäre noch unter dem Einfluss des Rokokos, sind sowohl der Hochaltar als auch die Kanzel bereits dem Frühklassizismus zuzuschreiben. Aufbauende Kraft, die sich gegen den rechten Seitenaltar hin verstärkt, finden Sie im Chor auf der rechten Seite. Der stärkste Platz mit neutralen Kräften, so wie er zu vorchristlichen Zeiten gerne für kultische Zwecke verwendet worden ist, ist mit dem Kirchturm markiert.


2  Heiligkreuz Kapelle Wellnau

Die idyllische Lage in der geschützten Senke diente schon in vorchristlicher Zeit dem Kultus, was archäologische Grabungen und hohe, ausgeglichene Energien belegen.
Die beliebte Hochzeitskappelle, die bei einem archäologisch gesicherten Gräberfeld aus der Hallstattzeit liegt, wurde 1593 eingeweiht.

Treten Sie ein in das hübsche Kapellchen, es ist ein Ort der Stille und der Einkehr. Die starken Energien spüren Sie auf der rechten Chorseite.


3  Gschweichhütte 815 m ü M

In der gemütlichen, bewirteten Gschweichhütte – klären Sie die Öffnungszeiten ab – befinden Sie sich in der ehemaligen Scheune des Kurhauses Hotel Bellevue. Das kleine Holzhaus wurde 1904 erbaut und brannte bereits 1912 nieder. Zurückgeblieben sind einige Fotos und die Scheune, die auf dem rundum bewaldeten Hochplateau gut in die Topografie eingebettet ist. Es ist ein ruhiger Platz zum Verweilen mit ortsüblichen Energien von aufbauender Qualität. Vor allem wenn der Schnee unter den Sohlen knirscht und im Sonnenlicht glitzert, ist ein Ausflug in die Gschweichhütte eine tolle Idee, aber auch sommers zum Bräteln, Plaudern, Zusammensitzen oder einfach zum Abschalten und den Kopf lüften lohnt es sich, hin und wieder hierher zu wandern. Sind Sie aus der Gegend, nutzen Sie vielleicht den schönen Winterwanderweg von der Rochuskapelle hierher.


4  Aussichtspunkt Gschweich am Waldrand

Am Waldrand auf dem Gschweich bei der Übersichtskarte über die Wanderwege fallen Ihnen kräftige Bäume auf. Halten Sie einen Moment inne und geniessen Sie die Aussicht. Sie wandern nun hinunter zur Rochuskapelle von Schlierbach und sind froh darüber, dass Ihr Weg Sie nicht nachts durch das berüchtigte, nahgelegene Helgenholz führt.

Spätheimkehrer und nächtliche Wanderer stossen dort immer wieder, so erzählt die Sage, auf eine unsichtbare Wand. Oft tasteten sie stundenlang und suchten den Durchlass. Nur ein Gebet öffnet die Mauer.


5  Rochuskapelle Schlierbach

Zwei frühere, kleinere Kapellen sind belegt. Der architektonisch interessante Betonbau datiert von 1973. Sowohl ausserhalb als auch in der modern gestalteten Kapelle spüren Sie eine spezielle Atmosphäre. Lassen Sie sich Zeit, spüren, beten, entschleunigen Sie, der besondere Ort des Glaubens lädt Sie dazu ein. Die Kräfte sind hoch und neutral. Sie dürfen davon ausgehen, sich an einem bereits in vorchristlicher Zeit genutzten Kultplatz zu befinden.


6  Kirche St. Gallus

Die grossflächigen Fragmente des Apostelzyklus im Chor stammen aus dem Mittelalter. Der Büroner Apostelzyklus gehört zu den frühesten Wandmalereien im Kanton Luzern, die erhalten geblieben sind. Fällt Ihnen die ursprüngliche Farbfrische der kulturgeschichtlich wertvollen Bilder auf? Die Kräfte beim Hochchor sind hoch und neutral. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Ort schon lange vor Christi Geburt für Kulte genutzt und später christianisiert worden ist, ist gross.


7  Schulhaus und ehemalige Burg

Auf den Fundamenten der stolzen Burg von Büron errichtete 1913 Heinrich Meili-Wapf das neue Schulhaus, das noch stark von der Formsprache der Burg geprägt ist. Der Schulhausbau soll den alten, unterirdischen Fluchtgang zerstört haben, der jedoch nie gefunden wurde. Ob er wohl existiert hat? Die Energien entsprechen den ortsüblichen Kräften, sie sind jedoch nicht nur aufbauend, wie sich das für einen Burgenstandort gehört.


8  Quellpark Bad Knutwil

Vom Stahlbad für Trink- und Badekuren des 15. Jahrhunderts und auch von der Baumkathedrale, dem Muster für die noch heute bestehende Anlage in Beromünster, ist nichts mehr zu sehen. Die heutige Mineralquelle ermöglicht es den Besucherinnen und Besuchern, im eigens dafür angelegten Quellpark das belebende Wasser zu geniessen. Eine Kneippanlage lädt zum erfrischenden Erlebnis, das kraftvolle Wasser hat gleichzeig auf- und abbauende Energiequalitäten. Die Energietankstelle ist jederzeit öffentlich zugänglich und darf genutzt werden.


9  Pietà in der Pfarrkirche St. Bartholomäus

Die denkmalgeschützte klassizistische Pfarrkirche datiert aus dem 19. Jahrhundert. Den frühen Kultplatz markiert der Kirchturm. Teilweise finden Sie im Gotteshaus eher schwache Boviswerte vor. Achten Sie darauf, wo der Aufenthalt für Sie wohltuend ist und halten Sie sich konsequent dort auf. Dies ist im Rahmen von Gebet und Meditation eine gute Übung Ihrer Achtsamkeit. Beachten Sie die spätgotische Pietà aus dem 15. Jahrhundert. Sie soll den Bildersturm der Reformation überstanden haben und hierher gerettet worden sein. Spüren Sie deren liebliche Kraft?


Quelle: Forschungsstelle Kraft- und Kulturorte Schweiz

Quellen
Frey, W. (07.01.2014). Triengen. In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). URL: http//www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D656.php (06.08.18).

Frey, W. (16.02.2005). Büron. In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). URL: http//www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D634.php (06.08.18).

Frey, W. (04.11.2016). Wilihof. In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). URL: http//www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D657.php (07.08.18).

Frey, W. (21.08.2007). Knutwil. In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). URL: http//www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D641.php (07.08.18).

Hörsch W. (2004). „Spaziergang“ – „Schlösslipark“ – „Waldkathedrale. Metamorphosen einer spätbarocken Alleeanlage. Recherchen rund um die Schlössliallee bei Beromünster, verfasst im Auftrag des Stiftes St. Michael Beromünster und der Denkmalpflege des Kantons Luzern. In: Messmer, K. (2007). Beromünster – vaut le voyage. Eine Dokumentation zum Kulturtag 2007 der PHZ Luzern mit allen Studierenden des ersten Semesters, URL: http//www.lernwelten.phlu.ch/fileadmin/media/lernwelten.phlu.ch/literaturdb/Messmer (16.05.18).

Knutwiler. In: URL: http//www.knutwiler.ch
Marienbild aus Zofingen. In: Knutwil Online: Geschichte – Gemeinde Knutwil. URL: http//www.knutwil.ch/de/portrait/geschichte (15.05.18).

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